Berufliche Oberschule

FOSBOS Aschaffenburg

Ottostraße 3, 63741 Aschaffenburg
Tel.: 06021/440 290, Fax: 06021/440 2929





Auf der Suche nach Comics, Graphic Novels und Mangas auf der Buchmesse Frankfurt

Am 19. Oktober hat sich das Seminar "Comic und Graphic Novels" auf den Weg zur Frankfurter Buchmesse gemacht, um sich für die zu schreibende Arbeit inspirieren zu lassen sowie Informationen zu sammeln. Damit der Ausflug nicht nur unterhaltsam, sondern auch gewinnbringend ist, haben sich die Schüler*innen im Vorfeld mithilfe der Buchmesse-App Veranstaltungen ausgesucht, die ihnen interessant erschienen sind. Neben der Vielzahl an Informationen zum Cosplay, haben sich - breit gefächert wie die im Entstehen begriffenen Seminararbeiten - auch Workshops, Lesungen und Veranstaltungen finden lassen: Von einem Schreibworkshop, in welchem es darum gegangen ist, Geschichten in Bild und Text aufs Papier zu bringen, über einen Vortrag zum Thema "Manga ist Gesicht" bis hin zu "Selbstverteidigungskurs für Cosplay", konnte auch eine "Tour to rediscover comic and graphic novels" sowie "Reinhard Kleist präsentiert seine neue Graphic Novel Knoch Out!" und - interessant aufgrund der Tatsache, dass diese Graphic Novel auch in einer Seminararbeit behandelt wird - "Lesung: Graphic Diary. Das Tagebuch der Anne Frank als Graphic Diary" besucht werden.

Nach sechs Stunden Messebesuch, zahlreichen und vielfältigen Eindrücken kehrte das Seminar gegen Abend nach Aschaffenburg zurück.

Manuel Autz, Natascha Eberlein

Benefizturnier: Toller Erfolg für die Handballer der FOSBOS Aschaffenburg

Am 7. Oktober fand im Leistungszentrum der TVG-Junioren ein Handball-Benefizturnier zu Gunsten der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) statt.

Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter der FOSBOS Obernburg, Herrn Lang, bedankte sich der ehemalige Handball-Weltmeister Dominik Klein, Schirmherr des Turniers, bei den teilnehmenden Mannschaften per Videobotschaft für das Engagement. Neben den TVG-Junioren und der FOSBOS Aschaffenburg stellte noch der Ausrichter des Turniers, die FOSBOS Obernburg, zwei Teams.

Im Eröffnungsspiel standen sich die Handballer der FOSBOS Aschaffenburg und der FOSBOS Obernburg gegenüber. Nach einem tollen Spiel gingen die Sportler der FOSBOS Aschaffenburg mit 12:7 vom Platz und sicherten sich den Einzug in das Finale. Dort traf die Auswahl der Aschaffenburger auf das Team der TVG-Junioren. Der Nachwuchs der Großwallstädter, die mit ihrer A-Jugend in der Bundesliga spielen, ging hochkarätig besetzt an den Start. Neben Junioren-Nationalspieler waren auch Spieler der 1. Mannschaft des TV Großwallstadt im Team. Die Mannschaft der FOSBOS Aschaffenburg hielt gegen das "Starensemble" prima mit und musste sich am Ende nach toller kümpferischer Leistung mit 7:15 geschlagen geben.

Bei der abschließenden Siegerehrung überreichten die FOSBOS Obernburg sowie die SMV der FOSBOS Aschaffenburg insgesamt einen Spendenscheck von 550 Euro an den Jugendkoordinator des TVG, Herrn Daniel Meyer, der die Spende im Auftrag der DKMS entgegennahm.

Christopher Fahn, Fotos: Wilhelmine Rohleder

Comic-Workshop

Um die in der W-Phase erarbeiteten Theorien auch einmal praktisch umzusetzen, hat das Seminar "Comic und Graphic Novel" am 13.09.2019 an einem Comic-Workshop beim Würzburger Illustrator Philipp Katzenberger teilgenommen. Schon allein der Ort der Veranstaltung, ein Atelier im Areal der alten Posthalle Würzburgs, welches er sich mit weiteren Kreativen teilt, hat für einige Überraschung bis Verwunderung gesorgt und gleichzeitig auch das Interesse geweckt. Die lockere und entspannte Atmosphäre hat sich durch die gesamte Dauer des Workshops gezogen, auch als die Schüler*innen direkt ins kalte Wasser geworfen worden sind: Leere Blätter und Stifte. "Legt mal los." - so die Aufforderung. Nachdem die anfängliche Zurückhaltung abgelegt worden war, zeichneten alle Teilnehmer erste Figuren, um später ganze Bilderfolgen zu gestalten. Nach und nach wurde so die Vorgehensweise beim Zeichnen erst mit Bleistift, dann Tusche, dann Farbe, die Funktion der Perspektive, das Entwickeln einer Geschichte nebenher erklärt und dabei von den Schüler*innen direkt versucht umzusetzen. Das Ergebnis: Unterschiedliche Zeichnungen, verschiedenste Themen und Storys, aber durchweg gelungene Darstellungen.

Manuel Autz, Natascha Eberlein

Das Schuljahresende naht: Der Sporttag 2019

Am Donnerstag, dem 25.07. fand der Sporttag der Beruflichen Oberschule an. Das Tischtennisturnier wurde - wie die Jahre zuvor - wieder in der TuS-Damm Halle gespielt. Mit 19 Teilnehmern war das Feld ebenso gut besetzt wie im letzten Jahr. Man spielte zunächst in vier Gruppen (3 Fünfer, 1 Vierer) Jeder gegen Jeden, bevor für die Endrunde neue Gruppen aus allen Tabellenersten, Tabellenzweiten, usw. gebildet wurde. Ein Spiel wurde immer über zwei Gewinnsätze gespielt (2:0 oder 2:1).

In der Gruppe A setzte sich Ghandi ohne Satzverlust vor Emir und Robert durch. Die weiteren Plätze erreichten Simone und Eva. Ebenso deutlich konnte Ghandi's Bruder Raby die Gruppe B für sich entscheiden. Er ließ Fabio, Vanessa, Maya und Mona hinter sich. In der einzigen Vierergruppe setzte sich Emirhan durch, der sowohl gegen Ahmad, als auch gegen Elena einen Satz abgeben musste. Vierte wurde Tamara. Der Vereinsspieler Laurin gewann Gruppe D ohne Probleme. Jasmin wurde gute zweite und wird somit auch die beste Frau in diesem Turnier. Farhad kam auf Rang drei vor Roman und Meike.

Die Plätze 17-19 spielten Eva, Mona und Meike aus, wobei Eva die Oberhand vor Mona und Meike behielt. In der Gruppe der Plätze 13-16 ging es knapp zur Sache. Vier der sechs Spiele gingen in den entscheidenden dritten Satz. Simone holte sich schlussendlich Rang 13 vor Roman, Maya und Tamara. Die Gruppe der Tabellendritten war wieder etwas deutlicher. Hier setzte sich Farhad durch. Er konnte Robert, Elena und Vanessa hinter sich lassen. Die beste Frau Jasmin, die auch seit Kurzem für den FSV Michelbach spielt, war in der Gruppe der Plätze 5-8 als Zweitplatzierte der Vorrunde mit dabei. Sie schlug ihre Kontrahenten klar und deutlich und wird somit Fünfte vor Fabio, Emir und Ahmad. In der Gruppe um den Tagessieg spielten Ghandi, Raby, Emirhan und Laurin mit. Alle zeigten in der Vorrunde überzeugende Leistungen. Es konnte am Ende ja jedoch nur einen Sieger geben. Laurin setzte sich klar durch und gewinnt somit das diesjährige Tischtennisturnier an der FOS/BOS. Er gab im gesamten Turnier keinen einzigen Satz ab. Raby landete auf Rang 2 vor Ghandi, der ebenfalls noch mit aufs Podest kam. Vierter wurde Emirhan.

Yannick Wolff (13EW)

Große Mathematiker - gestern und heute!

Auf den Spuren des berühmten Mathematikers Carl Friedrich Gauß wandelten die Mathematiker der Beruflichen Oberschule Aschaffenburg in Göttingen. Auch die Ehemaligen waren eingeladen und bereicherten die Fahrt. Kaum ein großer Mathematiker kam nicht irgendwann einmal nach Göttingen und so staunten die Aschaffenburger über die prominente Ahnentafel im Mathematischen Institut. Dieses passte zum "gestern", denn im Stil des berühmten Rühmannklassikers "Die Feuerzangenbowle" sind in der Göttinger Uni noch heute manche Seminarräume und die Bibliothek ausgestattet. Passend dazu wurde die Fachschaft mit dem Göttinger Koffer bekannt, der eigentlich für den Publikumsverkehr nicht mehr geöffnet wird - aber es kam ja auch nicht irgendwer!

Im krassen Gegensatz dazu stand am nächsten Tag der Besuch des Max-Planck-Institutes mit modernster Technik zur Sonnensystemforschung auf dem Programm. Dort konnten Bauteile im Entstehen besichtigt werden, die demnächst im Weltall zur Erforschung von Asteroiden und Planeten eingesetzt werden.

Dass die Geselligkeit nicht zu kurz kam, sieht man an den gelösten und entspannten Blicken der Teilnehmer, setzte man sich in dieser Beziehung doch deutlich vom Mathematikerfürsten ab. Da hätte auch der gute alte Gauß noch etwas lernen können....

Das Bildnis des Dorian Gray

(Oscar Wilde/Cornelia Wagner)

Dorian Gray, ein junger britischer Adliger, dessen Schönheit auf seine Mitmenschen eine faszinierende Wirkung hat, hat nur einen Wunsch: Genuss, ohne die Spuren von Alter und Laster tragen zu müssen. Sein makelloses Äußeres verleiht ihm eine gefährliche Macht über seine Mitmenschen, macht ihn skrupellos und kalt. Reihenweise verfallen ihm Männer wie Frauen. Dorian Gray ist der teuflische Verführer inmitten einer feinen Gesellschaft, unverwundbar hinter der Maske seiner engelshaften Erscheinung.

Ein schauerlicher Fluch verbirgt sich hinter dem Zauber dieses Mannes: Einst hatte der Maler Basil Hallward ein Porträt von ihm angefertigt, das dem kaum Zwanzigjährigen mit einem Mal die ungeheure Attraktivität seiner Erscheinung wie auch deren Vergänglichkeit vor Augen geführt hatte. Rasend vor Eifersucht wünscht sich Dorian, das Gemälde möge an seiner Stelle altern - doch die Erfüllung seines Traums fordert einen hohen Preis. Angeführt von Lord Henry, seinem geistreich-zynischen Mentor, verliert sich Dorian Gray in einer ebenso dekadenten wie hedonistischen Lebensweise, die ihn in die tiefsten Abgründe seiner Seele führt und nach und nach den Verstand kostet.

Diese Fassung des berühmten, einzigen Romans von Oscar Wilde wird in dem vorliegenden Theaterstück in einer Rückblende lebendig: Der junge Reporter Oscar W. recherchiert für eine Frauenzeitschrift über "einflussreiche Männer der besseren Gesellschaft". Dafür interviewt er Mrs. Vane, eine alternde Schauspielerin. Sie ist die Mutter Sybils, des jungen Mädchens, das sich seinerzeit aus Liebeskummer um Dorian Gray das Leben genommen hatte - und sie ist die einzige noch lebende Zeitzeugin. Ihre Erinnerungen und Vermutungen zu diesem "Scheusal", als das sie Dorian Gray bezeichnet, passen so gar nicht in das Bild einer "Lichtgestalt", das sich der junge Journalist gerne von Gray gemacht hätte ...

Hypolauf am 17.05.2019

Am 17.05.2019 fand zum 24. Mal der HVB Citylauf in Aschaffenburg statt. Natürlich durfte auch in diesem Jahr das Team der FOS/BOS Aschaffenburg nicht fehlen, das zum zehnten Mal in Folge - diesmal mit 31 Läuferinnen und Läufern - vertreten war. Acht Lehrkräfte, darunter auch die Schulleitung, und 23 Schülerinnen und Schüler bildeten das Team der Schule. Damit belegte die FOS/BOS erneut den ersten Platz in der Institutionenwertung und wurde vom Renndirektor Günter Guderley in den Räumlichkeiten des Main-Echos mit einem Pokal sowie einer Urkunde ausgezeichnet.

Die Läuferinnen und Läufer erzielten tolle Leistungen und ließen den Abend mit einem gemeinsamen Essen ausklingen, bei dem bereits Pläne für weitere Läufe geschmiedet wurden.

Ein herzliches Dankeschön gilt auch der SMV und dem Sponsor Plan Plus, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Rückerstattung der Startgebühren sowie einem T-Shirt finanziell unterstützt haben.

Die FOS/BOS bedankt sich bei jeder Läuferin und jedem Läufer und freut sich schon auf das kommende Jahr.

Christopher Fahn und Miriam Ostheimer

Schüleraustausch mit dem Christ PU College in Bangalore, Indien

"Die Welt ist ein Buch, und wer nicht reist, liest davon nicht eine einzige Seite."

Dieser Ausspruch des Heiligen Augustin zieht sich für uns Indienreisende durch die letzten zwölf Monate. In dieser Zeit ist für uns hier an der FOSBOS viel passiert - nach einer ersten Interessensbekundung für einen Schüleraustausch und ersten Gesprächen mit dem Schulleiter des Christ PU College in Bangalore, Indien, reisten meine Kollegin Barbara Ritter und ich relativ spontan in den Pfingstferien 2018 nach Indien, um uns vor Ort ein Bild zu machen. Wir waren begeistert vom herzlichen Empfang und der Gastfreundlichkeit der indischen Kollegen und sagten spontan zu, mit Schülern im Herbst zum ersten Teil des Austauschs anzureisen. Nach Monaten an Präsentationen, Auslosung, Buchungen und Informationen flogen wir am 27.10. mit 21 Schülern nach Bangalore. Für alle war es eine spannende, aufregende, interessante und vielseitige Zeit, in der wir viel über die Partnerschule und Indien, aber auch über uns lernten. In einem vielseitigen Programm sahen wir zum Beispiel indische Tempel, besuchten verschiedene Firmen wie Infosys, eine führende IT-Firma vor Ort, und nahmen am Unterricht und an Projekten teil. Für viele Schüler war es die erste längere Auslandsreise, an deren Ende sie nicht nur vielseitige Erfahrungen mitnehmen konnten, sondern auch Freunde und zum Teil eine zweite Familie am anderen Ende der Welt gewonnen hatten.

Kaum zuhause angekommen, ging die Planung für den Gegenbesuch los. Wir überlegten, was in unserer Region sehenswert ist und was die deutsche Kultur ausmacht und abbildet. Daraus entstand ein abwechslungsreiches Programm, das unseren indischen Freunden einen vielschichtigen Einblick vermitteln sollte. Neben einem ersten Kennenlernen der Stadt Aschaffenburg standen Besuche der Residenz in Würzburg, der Europäischen Zentralbank in Frankfurt und dem European Space Operation Centre in Darmstadt auf dem Programm. Unsere Gäste lernten auch typisch deutsche Traditionen wie wandern, picknicken, grillen, Brotbacken oder Lieder am Lagerfeuer singen kennen. Wir stellten Unterschiede fest, zum Beispiel im Schulalltag oder Unterricht, im Verkehr oder beim Essen und erkannten auch immer wieder, dass uns oft mehr eint als trennt.

Am 10. Mai verabschiedeten wir unsere Freunde am Frankfurter Flughafen und wussten, es ist nur ein Abschied auf Zeit: Unsere Schüler möchten den Kontakt halten und sich auch gegenseitig besuchen, für uns Lehrer wird es bald wieder an die Planung für das neue Schuljahr gehen. Wir freuen uns, dass der Austausch bei allen Beteiligten für viel Freude und Interesse gesorgt hat und hoffen, er wird auch in Zukunft weiterhin so gedeihen wie das Bäumchen, das unsere beiden Schulleiter gemeinsam gepflanzt haben.

Nach diesem relativ knappen Überblick über die Ereignisse der letzten zwölf Monate lassen wir einen indischen und einen deutschen Schüler zu Wort kommen und laden Sie ein, in der Rede, die Marc und Shaman bei der Verabschiedung der Gäste gehalten haben, die vielfältigen Erfahrungen der Schüler mitzuerleben.

Weitere Informationen zur Partnerschule finden Sie unter https://www.christpucollege.com

Sylvia Münch

Abschiedsrede von Shaman Kolla und Marc Wittig in Aschaffenburg

Namaste, Ladies and Gentlemen,

Teachers, families and fellow students, we welcome you here to this final evening. Today we've been joined by some special people that we will always carry close to our heart. I am Marc Wittig and I am here to tell you about my ten days in India and I am Shaman Kolla and Im here to share my experience of the last nine days spent here in Aschaffenburg. The exchange was one of the best decisions we have ever made. On the first morning, at FOSBOS, I told you that I wish all of you to have an unforgettable and unique time here in Germany.

For me, I made good choices in life, decent choices in life and very bad choices in life. But this trip counts into the fourth category, the very great ones. For me, my time in India helped me to sort out the turmoil in my soul and help me to come to peace with myself. That said, this trip would have not happened without our teachers, Mrs. Münch and Mrs. Ritter, but also the Indian teachers who joined us, Lieutenant Sajina, Mr. Bonny Thomas and Father Biju. But I do not only want to thank them, but also our fellow students, who made our time even greater, and our families, who made it possible for us to take part in this exchange. Now, we want to exchange our experiences and talk about how great it was.

Firstly, I would like to thank Marc and his whole family for taking such good care of me and helping me make this an unforgettable and a memorable journey. As soon as I arrived, the first thing I noticed was the still sounds present around me. It was strange at first but I soon got used to it because that was what I needed for a long, long time. The second thing I noticed was how they maintained the Gothic style of their buildings present in the main square of Aschaffenburg. The buildings were friendly to disabled people and few sights were uncommon for us Indians.

The traffic was quite low, moderate and disciplined. Something that amazed me was breaking the rules here could lead you to an empty bank account. Coming back to the topic, Aschaffenburg is a beautiful place with its medieval buildings mixed to match with the modern day supermarkets and office spaces. While going on the city tour, we experienced the wonderful weather, how friendly people were and how the streets were friendly to all types of people.

When I came to my exchange family, I was overwhelmed at first because there were so many unknown people, who were all so kind to me. But I quickly grew close to them and want to thank Shaman and his whole family for teaching me so much about Hinduism, the Indian culture and, most of all, gave me what I think of as a second home.

But not only my guest family, but also the trips I was able to participate in were amazing. We went to Mysore Palace, a beautiful castle, but unlike the ones we have. In Infosys, we saw the immensity of India through the sheer size of the company. We saw a campus that felt more like a wellness resort than a working place. With my family, I went to two incredible temples called Belur and Halebeedu, which are the most artistic buildings I have ever seen. And these are just few of the incredible experiences we shared.

The castles we visited were big and huge which gave them the royal appeal. Spending the 30st of April at Ronneburg castle was something special as people celebrated the commencement of May 1st, a traditional folklore which is carried on till today. People were dressed up in medieval clothes and I was amazed to see them.

The public transport here is efficient and punctual. It is street friendly and we didnt find any problem in travelling from one place to another . Germany is known for the production of sausage and bread. We were lucky enough to see how bread was made in a mill located inside of a monastery located in Seligenstadt. We saw how grains were grinded in a similar way we used to do, back in the days. We also tasted a fresh batch of frankenkruste from the mill which tasted really good. We went to a local radio station called Funkhaus where we experienced what it is like to go on air and how a radio station works.

We went to the European Space Center located in Damstadt. We found out about the Copernicus satellite and how it was launched. We saw the oldest satellite that was launched in 1976 which had basic components like two telescopes and a small camera where people would monitor and control it. The weekend with the family was great and I can say that I was really really amused with cars I saw at the Porsche and the Mercedes Museum. I also had thrilling rides at the Europa Park we visited and was thrilled by the roller coasters the park had.

The European Central Bank was very Informative, I can say. They showed us the new 100 and 200 Euro notes with the updated security features. We also got extra knowledge about the economy of different states.

So in the end, what is left to be said? We realized that we did not just learn about a foreign culture and met people in India, but also learn more about our own culture, get to know new people and experience things we usually do not ourselves. And, of course, not all was great, nor easy, nothing ever is, but all in all, our time here has been amazing and we will always remember these 22 days.

I would like to thank the school, Mr. Mirring, Mrs. Münch and Mrs. Ritter for hosting us here building relationships with the German families and making our trip to Germany an unforgettable one.

Now, this event is over, but our journey is certainly not, there is always a next time, a new adventure and a new challenge is already waiting for all of us. And for me, I wish all of you the greatest of luck and success in whatever road you will be taking.

Schulinterne Lehrerfortbildung

Zum wiederholten Mal trafen sich vielseitig interessierte Lehrer der FOSBOS Aschaffenburg zu einer schulinternen Lehrerfortbildung mit der Dozentin StRin Jennifer Engert, um an einem Freitagabend die Vielseitigkeit und die Qualität des Sommeracher Weines in Verbindung mit ausgesuchten kulinarischen Köstlichkeiten eingehend zu untersuchen.

Trotz der riesigen Menge an "Arbeit", die man an diesem Abend ganz offensichtlich vor Augen hatte, war die Gruppe gut gelaunt.

Spendenübergabe der SMV an den Verein "Wunsch am Horizont"

Am Donnerstag, den 7. Februar 2019 war der Verein "Wunsch am Horizont", vertreten durch die Gründerin und Vorsitzende Frau Barbara Amrhein-Krug sowie Frau Yvonne Biebrich zu Gast bei uns in der FOSBOS Aschaffenburg. Unser Schulleiter Herr OStD Mirring übergab gemeinsam mit den Schülersprechern der FOS Sarah-Lynn Krein (12liW), Marc Wittig (12mS) sowie der BOS Teresa Glaab (12xW), Tobias Christmann (10q) und den Verbindungslehrern Frau Berberich und Herr Autz den Spendenscheck in Höhe von 500 Euro. Diesen Betrag konnten wir auch dieses Schuljahr wieder durch die Einnahmen des Weihnachtsbasars sowie der Weihnachtsfeier im Quincy Schultz aufbringen.

Im Anschluss bereicherte Frau Amrhein-Krug die angesetzte Klassensprecherversammlung mit einem sehr interessanten und anschaulichen Vortrag über die Historie sowie die geleistete ehrenamtliche Arbeit des Vereins, der 2014 gegründet worden ist. Seither wird vor allem unheilbar kranken Erwachsenen ihr letzter Wunsch erfüllt, wobei unabhängig von Gesinnung oder Nationalität die in Deutschland lebenden Menschen im Mittelpunkt stehen. Neben den ehrenamtlichen Mitgliedern helfen auch zwei Spezialautos für Rollstuhl- und Liegendtransporte bei der Realisierung der Wünsche. Exemplarisch sind hier etwa die Ermöglichung der Hochzeit sowie der Hochzeitsreise einer 24-jährigen, unheilbar kranken Frau oder die Erfüllung des letzten Wunsches eines französischen Legionärs zu nennen, der in Deutschland seine Frau kennengelernt hat und nach Jahrzehnten zusammen mit einer Pflegekraft noch einmal nach Paris in die Straße zurückkehren konnte, in der er geboren worden war.

An dieser Stelle gilt unser Dank auch noch einmal Frau Amrhein-Krug, die sich sehr viel Zeit für uns genommen und ausführlich über den Verein "Wunsch am Horizont" informiert hat. Dementsprechend sind wir davon überzeugt, dass unsere regionale Spende sehr gut angelegt ist.

Text: Sabrina Berberich und Manuel Autz; Foto: Heike Schrenk

Fußball-Benefizturnier: Gelebte Inklusion an der FOS/BOS Aschaffenburg

Am 28.03.2019 fand die 5. Auflage des Fußball-Benefizturniers der FOS/BOS Aschaffenburg zu Gunsten des Vereins "Kids mit Handicap" in der Schönberghalle statt. Nachdem in den letzten Jahren die Erlöse des Turniers FAiA (Freizeitangebote für junge Asylbewerber in Aschaffenburg) zu Gute kamen, stand das diesjährige Turnier ganz im Zeichen der Inklusion. Zu Beginn begrüßten Bürgermeisterin, Frau Jessica Euler und der Schulleiter der FOS/BOS Aschaffenburg, Herr Leif Mirring die Zuschauer und wünschten den beteiligten Mannschaften viel Erfolg.

Anschließend wurde das Projekt der "Kids mit Handicap" von Trainer Erdal Aksu vorgestellt. Seit 2008 treffen sich dort junge Menschen mit Behinderung, um gemeinsam Fußball zu spielen. Dabei wird besonders Wert darauf gelegt, dass der Spaß im Vordergrund steht und die Kids unabhängig von Behinderung und/oder Nationalität gemeinsam trainieren können. Das Training ist strukturiert und in kleine Trainingseinheiten aufgebaut, sodass sich die Spieler körperlich und geistig weiterentwickeln können. Teamfähigkeit, Konzentration, Koordination, Körperwahrnehmung sowie die Sprachentwicklung werden hierbei besonders gefördert.

Am Turnier nahmen in der Gruppe A das Team I der FOS/BOS Aschaffenburg sowie die Mannschaften der FOS Obernburg und des Hanns-Seidel-Gymnasiums teil. Die Gruppe B bestand aus den Mannschaften des Spessart-Gymnasiums Alzenau, der FOS Marktheidenfeld, der Berufsschule 1 Aschaffenburg sowie dem Team II der FOS/BOS Aschaffenburg. Das erste Spiel der Gruppenphase wurde um 14.30 Uhr angepfiffen. In den nächsten anderthalb Stunden spielten die Mannschaften in neun Vorrundenspielen von jeweils 10 Minuten um den Einzug ins Halbfinale. Dort standen sich im ersten Spiel die FOS/BOS Aschaffenburg I und die FOS Marktheidenfeld gegenüber. Im zweiten Match spielte die Mannschaft der FOS Obernburg gegen das Spessart-Gymnasium Alzenau. Beide Spiele mussten nach einem Unentschieden im Siebenmeterschießen entschieden werden. Den Einzug ins Finale erspielten sich die Vertreter aus Marktheidenfeld und Alzenau mit 4:2 bzw. 3:2. Nach einer kurzen Pause spielten Aschaffenburg I und Obernburg um den dritten Platz, wobei das Team Aschaffenburg I mit 2:1 gewann. Um 17 Uhr wurde das Finalspiel zwischen Marktheidenfeld und Alzenau angepfiffen, das nach einem spannenden Siebenmeterschießen 3:1 für Marktheidenfeld endete. Ein besonderes Highlight war das abschließende Spiel des Siegerteams, der FOS Marktheidenfeld, gegen die "Kids mit Handicap", wobei diese mit 5:1 gewannen. Somit wurden Inklusion und Integration aktiv gelebt, statt nur darüber zu sprechen. Auch für die Verpflegung der Zuschauer wurde bestens gesorgt. Durch die Einnahmen aus dem Getränke- und Essensverkauf und einer Spende von der FOS/BOS Aschaffenburg in Höhe von 200 Euro konnten insgesamt 400 Euro an den Verein "Kids mit Handicap" gespendet werden. Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Mannschaften für die fairen Spiele und natürlich auch bei den zahlreichen Fans auf der Tribüne, die alle Sportler stimmungsvoll angefeuert haben.

Klara Franz (11l), Pascale Stenger-Hofmann (11l), Christopher Fahn und Manuel Autz

Wir trauern um die langjährige Schriftführerin des Fördervereins, Frau

Uschi Sickenberger

1958 - 2019

Die Schulfamilie der Staatlichen Fachoberschule und Berufsoberschule Aschaffenburg
Sparkassen-Career-Day

Am Montag, 18.02.2019 fand zum wiederholten Male der S-Career-Day statt, den die Sparkasse Aschaffenburg zusammen mit der Hochschule Aschaffenburg organisiert. Eingeladen waren alle Ausbildungsrichtungen der 11. Klassen der Fachoberschule.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Sparkasse und organisatorischen Hinweisen, stellten sich zwei Lehrstühle der Hochschule Aschaffenburg vor. Im Anschluss daran, konnten die Schüler drei 45-minütige Vorträge auswählen, u.a. von AOK, Hauptzollamt, Merck, Deutsche Bahn, Bundeswehr und Polizei. Zur Stärkung wurden die Teilnehmer noch zu einem Mittagessen mit Getränk und Snack eingeladen. Den Abschluss bildete eine Information der Sparkasse über Ausbildung und Studium und deren Finanzierungsmöglichkeiten.

Ein Teil dieses Vortrages wurde von einer ehemaligen Schülerin der FOS vorgetragen, die gerade eine Ausbildung bei der Sparkasse absolviert. Im Namen unserer Schüler bedanken wir uns bei der Hochschule und Sparkasse Aschaffenburg für die Organisation des S-Career-Days.

Thorsten Weigand, OStR

Wir trauern um unseren Hausmeister

Jens Möller

1965 - 2018

Die Schulfamilie der Staatlichen Fachoberschule und Berufsoberschule Aschaffenburg
Die Zukunft schon heute! - Hautnah

Am Freitag, dem 16. November 2018 durfte die Klasse 12aT von Frau Fuchs zu der Messe "formnext" in Frankfurt fahren. Dabei handelt es sich um eine internationale Leitmesse, die die nächste Generation intelligenter, industrieller Produktion vorstellt, die eine Kombination aus Additive Manufacturing und konventionellen Fertigungstechnologien ermöglicht.

"formnext" ist eine Plattform für Unternehmen aus aller Welt, welche sich äber die neuesten Produktionsverfahren austauschen und innovative Partner suchen. Mit ca. 630 Ausstellern aus 32 Nationen und fast 27.000 Besuchern auf einer Fläche von 37.000 Quadratmetern, liegt die gesamte Welt des Additive Manufacturing unter einem Dach. Dort treffen Design- und Produktentwicklung, industrieller Werkzeug- und Formenbau, Fertigungslösungen, Qualitätsmanagement- und Messtechnik sowie führende Anbieter aus dem Werkstoff- und Komponentenbau aufeinander. Parallel zur Messe finden Veranstaltungen statt, die sich mit aktuellen Trends und Fragenstellungen des Additive Manufacturing beschäftigen. Dabei geht es vor allem auch darum, diese in die Prozessketten industrieller Produktionsverfahren einzubinden. Internationale, hochqualifizierte Sprecher und Teilnehmer ermöglichen so den intensiven Erfahrungsaustausch mit den Konferenzteilnehmern auf höchstem fachlichem Niveau.

Additive Manufacturing bezeichnet einen Prozess, bei dem Material schichtweise zu einem Bauteil aufgebaut wird. Allgemeiner bekannt spricht man hierbei von "3D-Druck". Additive Manufacturing unterscheidet sich grundsätzlich von konventionellen, abtragenden Fertigungsmethoden. Statt Material zu entfernen, wird beim Additive Manufacturing Material hinzugefügt, welches häufig als Pulver vorliegt. Dies funktioniert sowohl mit Metallen, als auch mit Kunststoffen und Verbundwerkstoffen. Diese Fertigungsmethode verkürzt die Produktentwicklung und Markteinführung erheblich durch den vereinfachten Bau von Prototypen. Der zunehmende Einzug in die Serienfertigung ermöglicht so Kostenreduktion und Nachhaltigkeit. Additive Fertigung gewährt Designfreiheit und Funktionsoptimierung komplexer Strukturen, die extrem leicht und stabil sein können.

Funktionsprinzip erklärt
Zuerst wird eine dünne Pulverschicht aufgetragen, die von einem starken Laserstrahl geschmolzen wird. Die Stellen, die geschmolzen werden sollen, werden durch computergenerierte Konstruktionsdaten vorgegeben. Anschließend wird die Fertigungsplattform abgesenkt und der nächste Pulverauftrag erfolgt. Beim Schmelzen verbindet sich die zweite Schicht mit der ersten. Je nach Material und Anwendung nutzt man Laser-Sintern oder 3D-Druck. Das Verfahren Laser-Sintern existiert bereits über 20 Jahre. Anschaulich erklärt wurde es von Frau Dr. Fuchs und ihrem Kollegen von der Firma EOS, an deren Stand es nicht nur möglich war, die 3D-Drucker zu betrachten, sondern wo es auch fertige Produkte aus den verschiedenen Bereichen zu besichtigen gab.

Weltweit finden auch andere Verfahren wie der Papier-3D-Druck, 3D-Druck mit flüssigen oder geschmolzenen Materialien (STL/SLA, FDM), Selektives Laserschmelzen (SLS/SLM) und Pulverdruck (Gips, Keramik, Glas) Anwendung.

Vanessa Cantzler, 12aT

Wir trauern um unseren Schüler

Simon Schwab

*14.05.1998 +25.10.2018

Die Schulfamilie der Staatlichen Fachoberschule und Berufsoberschule Aschaffenburg
Zwangsarbeit im Dritten Reich

Kurz vor den Sommerferien war Professor Joachim Scholtyseck von der Universität Bonn zu Gast an der Beruflichen Oberschule Aschaffenburg. Für unsere Schüler und Lehrkräfte hielt er einen Vortrag über "Zwangsarbeit im Dritten Reich": In der Zeit von 1933 bis 1945 wurden mehrere Millionen Menschen verschiedenster Gruppen zur Zwangsarbeit eingesetzt. Herr Scholtyseck berichtete von den verschiedenen Phasen der Zwangs- und Fremdarbeit und gab einen &Uuuml;berblick über die Herkunft dieser Menschen, die vom nationalsozialistischen Regime ausgebeutet und deren Tod teils billigend in Kauf genommen wurde beziehungsweise beabsichtigt war. In seinem Vortrag gelang es Professor Scholtyseck, dieses bedrückende Thema anschaulich zu vermitteln; anschlie├čend stand er den Zuhörern noch gerne für Fragen zur Verfügung. Dabei wurde deutlich, dass es in diesem Bereich durchaus noch offene Fragen an die Forschung gibt. Die Berufliche Oberschule Aschaffenburg bedankt sich herzlich bei Herrn Scholtyseck für diesen interessanten Vortrag zu einem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte.

Verena Spinnler

In Nicaragua sucht man keine Ostereier


Austauschschüler der Deutschen Schule in Nicaragua besuchen die Fachoberschule Aschaffenburg

Angeregt durch die aus Sulzbach stammende und an der deutschen Schule Nicaraguas tätige Lehrkraft Sonja Becker fand am 13.09.2018 ein Zusammentreffen von 16 Schülern aus Nicaragua mit den beiden 12. Klassen des Zweiges "Internationale Wirtschaft" der Fachoberschule Aschaffenburg statt. Nach einer kurzen Kennenlernrunde erarbeiteten die Schüler in einer gemeinsamen Arbeitsphase kulturelle Unterschiede zwischen ihren beiden Herkunftsländern. Hierbei konnten die Schüler nicht nur ihre jeweiligen Deutsch- und Spanischkenntnisse unter Beweis stellen, sondern auch einige interessante Erkenntnisse gewinnen. So fand man beispielsweise heraus, dass in Nicaragua zwar Ostern gefeiert wird, aber man nach Ostereiern wohl vergeblich sucht. Auch das Nationalgericht Nicaraguas "Gallo Pinto" (Reis mit Bohnen) hat nur wenig mit der hier wohl eher geläufigen "Dschungelcamp-Kost" zu tun und vor allem die Münzen und Geldscheine der nicaraguanischen Währung Córdoba Oro wurden mit großem Interesse begutachtet.

Gewappnet mit spanischsprachigen Stadtplänen der Stadt Aschaffenburg bereiteten die Schüler in Kleingruppen dann einen Rundgang durch die Stadt vor, der nach einem gemeinsamen Mittagessen auch durchgeführt wurde. Die Schüler der Fachoberschule erwiesen sich als eifrige und hilfsbereite Stadtführer und zeigten den 16 Austauschschülern das Pompejanum, Schloss Johannisburg und die Fußgängerzone. Das Interesse und die Kontaktfreudigkeit der deutschen Schüler hielten sogar über das offizielle Aufeinandertreffen hinweg an und einige Schülerinnen beider Schulen verabredeten sich zum gemeinsamen Stadtbummel, so dass die interkulturelle Begegnung von Deutschland und Nicaragua in Aschaffenburg als gewinnbringender Austausch und voller Erfolg gewertet werden kann.

Kerstin Kraus




Gemeinsame Fachsitzung und Fortbildung unterfränkischer Wirtschaftslehrer im Stadttheater Aschaffenburg


Die diesjährige gemeinsame Fachsitzung und Fortbildung der unterfränkischen Wirtschaftslehrer an Fach- und Berufsoberschulen fand am 05.07.2018 im Aschaffenburger Stadttheater statt. Veranstalter war in diesem Jahr die Wirtschaftsfachschaft der Beruflichen Oberschule Aschaffenburg. Das Thema der diesjährigen Fortbildung lautete "Stadtmarketing und Kulturmanagement in Aschaffenburg". Zwei Vorträge und eine Führung durch das Stadttheater Aschaffenburg standen auf dem Programm. Zunächst gab Herr Burkard Fleckenstein, Kulturamtsleiter der Stadt Aschaffenburg, interessante Einblicke in das Management des Stadttheaters Aschaffenburg. Dabei konnten die 34 Lehrkräfte aus ganz Unterfranken auch einen Blick hinter die Kulissen des Theaters werfen. Herr Fleckenstein hatte neben den zahlreichen Informationen über Geschichte, Planung, Organisation und Finanzierung des Kulturbetriebs auch viele auflockernde Anekdoten rund ums Stadttheater parat.

Im Anschluss folgte ein kurzweiliger Vortrag von Herrn Sven-Olaf Brüggemann, Werkleiter der Kongress- und Touristikbetriebe Aschaffenburg und Geschäftsführer des Fördervereins Stadtmarketing Aschaffenburg. Herr Brüggemann präsentierte eine Fülle von durchgeführten und geplanten Marketingprojekten. Aktuell läuft z.B. in Aschaffenburg die Veranstaltungsreihe "Sommer in Aschaffenburg: Vielfalt, Genuss und Lebensfreude". Eine Kooperation der Stadtverwaltung mit Einzelhandel, Gastronomie und Vereinen. Bereits bestehende Events wie der Original Hamburger Fischmarkt, die Kulturtage oder das Stadtfest werden unter dieser Marke zusammengefasst und freie Zeitfenster mit neuen Veranstaltungen ergänzt (z.B. Sport- und Outdoor-Events, Aschaffenburger Grillmeisterschaft der Amateure, etc.). Zentraler Schauplatz ist dabei auch die sogenannte Schöntalbühne vor der City Galerie mit zahlreichen Konzerten und Vorführungen.

Von April bis September sollen möglichst viele Besucher und Gäste in die Aschaffenburger Innenstadt gelockt werden. Das Stadtmarketing übernimmt hierzu die werblichen Maßnahmen. Die Vielzahl der Maßnahmen beabsichtigt u.a. die Förderung der Attraktivität als Wirtschaftsstandort, die Verbesserung der Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt, die Kaufkraftbindung und die Innenstadtbelebung. Zum Abschluss der gemeinsamen Fachsitzung und Fortbildung trafen sich die Teilnehmer noch zum intensiven und gewinnbringenden Gedankenaustausch in einem Aschaffenburger Biergarten.

Thorsten Merz
Fachbetreuer Wirtschaftswissenschaften der
Beruflichen Oberschule Aschaffenburg




Britische Kultur im Mittelmeer




Die Englischfachschaft der FOS/BOS Aschaffenburg auf Malta



In der zweiten Woche der Osterferien waren die Lehrkräfte der Englischfachschaft der FOS/BOS Aschaffenburg erneut in Sachen Fortbildung unterwegs. Nach Edinburgh 2013 und Dublin 2016 fiel die Wahl dieses Mal auf Malta. Und das aus gutem Grund: die heutige Republik zwischen dem Südzipfel Italiens und der nordafrikanischen Küste stand in ihrer bewegten Vergangenheit durchwegs unter wechselnden Einflüssen der großen Kulturen rund um das Mittelmeer und wurde schließlich im Jahre 1814 englische Kronkolonie. Diesen Status behielt die Insel bis 1964, so dass Malta gerade in seiner neueren Geschichte britisch geprägt ist. Und genau das hat unser Interesse geweckt.

Bereits während der Stadtführung durch Valletta konnten wir die unterschiedlichen kulturellen Färbungen erkennen: Die geschlossenen Balkone an den historischen Fassaden als Zeichen eines arabischen Baustils treffen auf eine Vielzahl christlicher Sakralbauten wie die berühmte St. John's Co-Cathedral im Herzen von Valletta. Die imposanten Festungsanlagen der Hauptstadt konnten wir im Rahmen einer Hafenrundfahrt vom Meer aus betrachten. Neben dem herrlichen Blick auf Valletta durchkreuzte die Tour auch die verwinkelten Hafenanlagen der angrenzenden Städte Sliema und Msida, um schließlich den Grand Harbour zu erreichen, wo fast täglich riesige Kreuzfahrtschiffe anlegen.

Besondere Aufmerksamkeit widmeten wir im Anschluss einer weiteren Besonderheit Maltas: den dort ansässigen Sprachschulen mit Angeboten für alle Alters- und Niveaustufen. Nur zu verständlich ist die Kombination aus Sprachkurs und Freizeitaktivitäten in mediterranem Ambiente ein absolutes Erfolgsmodell, wie wir bei unserem Besuch in der Cavendish School of English von Tess Giordmaina, der Leiterin der Schule, erfahren konnten. Im Anschluss an diese Ausführungen durften wir in unterschiedlichen Kursen hospitieren, was einen sehr konkreten Einblick in die Konzeption und Vorgehensweise der Schule ermöglichte, den wir nun an interessierte Schülerinnen und Schüler an der FOS/BOS weitergeben können. Buchbar sind die Kurse über die Agentur Panke Sprachreisen, deren Leiter uns auch den Besuch ermöglicht hat - herzlichen Dank an dieser Stelle!

Abgerundet wurde unser Programm durch eine Führung an der Universität, deren Angebot ebenfalls die kulturelle Offenheit Maltas unterstreicht, Fahrten zur historischen Altstadt Mdina und der Golden Bay sowie zahlreiche kulinarische Exkursionen.

Fazit: Malta hat alle beeindruckt - und wir bilden uns weiter fort!

Alexander Elbert




Neue Perspektiven auf den Kriegsausbruch



2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal. Prof. Dr. Rainer F. Schmidt von der Universität Würzburg führte in seinem Vortrag mit dem Titel "Frankreich und die Julikrise - Neue Erkenntnisse zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs" zurück an den Beginn dieser Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts. Am 21. Juni 2018 war Herr Schmidt an unserer Schule zu Gast und präsentierte circa 60 Schülerinnen und Schülern der Klassen 11b, 11p und der Seminare "Frankreich und Deutschland" und "Krieg und Frieden im 20. Jahrhundert" sowie einigen Lehrkräften neue Ergebnisse seiner Forschungen zum Kriegsausbruch. Dabei legte er den Fokus weg von der deutschen Perspektive hin zu den Vorgängen in Frankreich, so dass sich neue interessante Deutungsansätze ergaben. Im Anschluss an seinen Vortrag war Professor Schmidt noch bereit, Fragen zu beantworten. Davon machten die Schülerinnen und Schüler regen Gebrauch und diskutierten mit dem Referenten etwa über die strategische Bedeutung der USA in den Kriegsplanungen oder Möglichkeiten, wie der Kriegsausbruch doch noch zu verhindern gewesen wäre. Die Schulfamilie der FOSBOS Aschaffenburg bedankt sich sehr herzlich bei Professor Schmidt für den interessanten Vortrag und die Einblicke in die Arbeit einer Historikers!

Verena Spinnler




Schüler der Integrationsklassen der FOS/BOS Aschaffenburg besuchen Bayerischen Landtag



Dank der Einladung des Landtagsabgeordneten Hans Jürgen Fahn hieß es am 23. Januar für die Schüler der Integrationsvorklasse und der BIK1: Auf in die bayerische Landeshauptstadt! Zunächst ging es mit dem ICE nach München, wo wir gegen 11 Uhr ankamen und uns bei einem gemütlichen Bummel durch die Innenstadt zu Fuß auf den Weg ins Maximilianeum machten. Dort konnten wir uns erst einmal bei einem Putenschnitzel und Pommes in der dortigen Kantine stärken, bevor wir eine Führung durch das Gebäude erhielten, bei der wir einiges über dessen Geschichte erfuhren und unser Wissen über das politische System Deutschlands, Parteien, Politiker und Bayern unter Beweis stellen konnten.
Im Plenarsaal durften wir dann sogar selbst mal die Sitzplätze der Abgeordneten einnehmen und einige lustige Erinnerungsfotos schießen. Dort stieß dann auch Herr Dr. Fahn zu uns, der uns in einer anschließenden Diskussionsrunde geduldig und kompetent Rede und Antwort stand und Fragen zu Schul- und Asylpolitik sowie seinen persönlichen Plänen für das Wahljahr beantwortete. Anschließend ließen wir den Nachmittag bei einem Bummel durch die Münchner Innenstadt oder beim Erklimmen des "Alten Peters", der einen fantastischen Blick über München bietet, ausklingen, bevor es abends wieder - bepackt mit Döner, Pizza und Hamburger - im Zug zurück nach Aschaffenburg ging.


Weihnachtsaktion 2017

Auch 2017 sammelte unsere Schule, organisiert durch die SMV, wieder Spenden für die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" des Johanniter e.V. Über 70 Pakete konnten durch die Hilfe aller Klassen der FOS/BOS Aschaffenburg gesammelt und übergeben werden. So konnten die Bemühungen der vergangenen Jahrgänge ein weiteres Mal zu einem guten Zweck übertroffen werden. Ein besonderes Dankeschön gilt der Klasse 12o, die mit 7 Paketen die meisten Pakete aus einer Klasse beigetragen hat. Die gesamte SMV bedankt sich vielmals bei allen fleißigen Spendern!

Auf dem Bild: Niklas Bohnen (2. Schülersprecher FOS), Laura Allig (1. Schülersprecherin FOS), Tobias Meier (2. Schülersprecher BOS)
Toleranz über Jahre aktiv gelebt - Auszeichnung für die Integrations-AG der FOS/BOS Aschaffenburg



Am 24. Oktober zeichnete der Landesschülerrat in den Räumlichkeiten der Katholischen Hochschulgemeinde der TU München die Siegerschulen seines traditionell stattfindenden Wettbewerbs aus. Das diesjährige Format trug den Namen "Lebe Toleranz". Mit besonders herausragender Leistung konnte die Integrations-AG der FOS/BOS Aschaffenburg bayernweit überzeugen. Sie war eine von fünf Siegerschulen und erhielt ein Preisgeld in Höhe von 800 Euro. In seiner Laudatio würdigte der Landesschülerrat insbesondere die Vielfältigkeit und Kontinuität der Arbeit der AG.
Die Arbeitsgruppe verfolgt das Ziel, die Integration von Flüchtlingen in der Stadt Aschaffenburg durch gemeinschaftliche Aktionen aktiv und auch nachhaltig zu fördern. Durch gemeinsame wöchentliche Aktivitäten wie das Schulsportprojekt "Sport nach 1, bei dem deutsche Schüler gemeinsam mit Integrationsschülern nachmittags Sport treiben, Lernpatenschaften, Grill-, Bowling- und Spielabenden sowie einem jährlich stattfindenden Fußball-Integrations-Cup und zahlreichen weiteren Unternehmungen wird seit dem Schuljahr 2014/2015 für aktive Integration gesorgt. Auch finanziell und materiell sind Flüchtlinge verschiedener Herkunft unterstützt worden. Die Projektwoche unter dem Motto "Flucht und Asyl" konnte außerdem zur Sensibilisierung der Schüler für das Thema beitragen. Somit wird kontinuierlich und mit vielen Einzelaktionen die Integration hervorragend ermöglicht und gefördert. Toleranz werde nicht mit einem einmaligen Projekt thematisiert, sondern über Jahre hinweg gelebt, so der Landesschülerrat mit abschließenden Worten.
Ehrengäste waren neben dem Landesbischof der evangelisch-lutherischen Kirche, Professor Heinrich Bedford-Strohm, auch der Staatssekretär für Bildung und Kultus, Georg Eisenreich, sowie die Geschäftsführerin Dr. Andrea Andrea Taubenböck vom Wertebündnis Bayern und der Vorsitzende des Philologenverbandes, Michael Schwägerl, anwesend. Schirmherr der Veranstaltung war der Bayerische Jugendring.
# health - Was ist eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise?

Gesundheitsvormittag an der FOS/BOS



Über den Besuch der Ökotrophologin und Heilpraktikerin Franziska Englert freute sich das Seminar "Gesundheit" am 26. Juli 2017. Unter dem Thema "# health - Was ist eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise?" gab uns die Referentin zu Beginn eine interessante und lehrreiche Einführung in die Lebensmittellehre, um Licht in den unübersichtlichen Diätendschungel zu bringen. Eine gesunde Ernährungsweise besteht darin, den Körper mit Lebensmitteln in unverarbeiteter Form, bestehend aus Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten in der richtigen Menge, zu versorgen. Deshalb plädiert die Heilpraktikerin dafür, selbst den Kochlöffel in die Hand zu nehmen und auf sogenannte Convenience-Produkte (= Lebensmittel, die industriell so be- oder verarbeitet sind, dass die küchengemäße Zubereitung verkürzt und/oder erleichtert ist) zu verzichten. Dass die Zubereitung von gesundem und selbstgekochtem Essen einfach ist, Spaß macht und sogar schmeckt, durften die Schülerinnen und Schüler selbst erproben. Nach der Zubereitung eines Pina-Colada-Smoothies wurde gemeinsam Gemüse geschnippelt und Crêpe-Teig zubereitet. Das Ergebnis konnte sich sehen und vor allem schmecken lassen. Für die Nachspeise hatte Franzi bereits leckere Muffins vorbereitet, die wir mit zwei selbstgemachten Toppings verzieren und genießen konnten. Abschließend wurde die Schulküche gemeinsam gesäubert. Ein Dankeschön gilt hierbei auch den Cafeteria-Betreiber Ümit für die bereitwillige Zurverfügungstellung der Küche. Abschließend bedankt sich das Seminar bei Franziska Englert für den sehr interessanten, lehrreichen und kurzweiligen Kochvormittag und die leckeren Rezepte, die jeder Teilnehmer in Form eines Skriptes mit nach Hause nehmen durfte.
Schuljahr endet mit einem sportlichen Finale



Am Donnerstag, den 27. Juli fand der Sporttag der FOSBOS statt. In der Dämmer Halle trafen sich die Schüler zusammen mit Herr Wissel und Herr Spiegel zu einem Tischtennis-Turnier. Es gingen 19 Schüler und Schülerinnen an den Start, die zuerst in 4 Gruppen den jeweiligen Gruppensieger im Modus mit zwei Gewinnsätzen ausspielten. In der Finalrunde trafen jeweils alle Gruppenersten, alle Gruppenzweiten, usw. aufeinander. Die Ersten spielten in 3 Gewinnsätzen die Plätze 1-4 aus, die Zweiten die Plätze 5-8, usw.
Am Ende stand der Sieger fest: Artur Tamojan aus der BIK 1 setzte sich in der Gruppe mit 4:0 Spielen und 8:1 Sätzen und in der Endrunde mit 3:0 Spielen und 9:0 Sätzen klar durch. Bei den Mädels, die bei den Jungs mitspielten, holte sich Chiara-Sue Wagner aus der 11f den Sieg (in der Endabrechnung Fünfte). Sie verlor lediglich gegen den späteren Sieger Artur in der Gruppe. So konnten sich Axel Reinschmidt aus der 11a den Sieg in Gruppe 3 (Plätze 9-12), Nicklas Häckert aus der 11k den Sieg in Gruppe 4 (Plätze 13-16) und Robin Geis aus der 11c den Sieg in Gruppe 5 (Plätze 17-19) sichern.
(Yannick Wolf)

Neben Tischtennis standen den Schülerinnen und Schülern noch weitere Aktivitäten zur Wahl, so dass für jeden etwas Passendes dabei war. Unter dem Titel "Aufbruch!" machten sich die Religionslehrer Herr Dr. Pechtl und Herr Geissendörfer in Erinnerung an den letzten Fürst-Erzbischof von Mainz Carl Theodor von Dalberg vor 200 und an den Reformationsbeginn vor 500 Jahren mit zahlreichen FOS-/BOSlern auf eine Kultur-Tour.
In der Turnhalle wurde währenddessen ein Badminton-Turnier ausgetragen und die Fußballer kämpften in Klassenteams auf dem Dämmer Kunstrasenplatz um den begehrten Siegerpokal, den am Ende die FOS-Vorklasse in den Händen halten durfte. Herzlichen Glückwunsch! Auch im anschließenden Match gegen die Lehrer konnten die Jungs der Vorklasse überzeugen.

Im Hauptgebäude der Schule fanden weitere Veranstaltungen statt. Es wurden spannende Schach-Partien durchgeführt, mit dem Ziel, den Gegner schachmatt zu setzen. Grundlagen der Selbstverteidigung vermittelte die Kampfsportschule Wing Tai aus Haibach, Einblicke in die Welt des Yogas erhielten die Schülerinnen und Schüler von der ausgebildeten Yogalehrerin Frau Rußmann. Ein herzliches Dankeschön an die beiden Kooperationspartner.

Für die gute Zusammenarbeit bedankt sich die FOS/BOS auch bei dem CLEVER FIT Studio im Dämmer Carré, die ermöglichten, dass eine Gruppe von Sportlerinnen und Sportlern die praktische Umsetzung von Kraft- und Ausdauertraining erproben konnte. Auf dem Hartplatz vor der Schule erlernte eine weitere Schülergruppe das Boule-Spiel. Aufgrund der andauernden Regenfälle am Vormittag konnte die Tennis-Veranstaltung beim TC Schönbusch leider nicht stattfinden. Insgesamt war der Sporttag trotzdem ein voller Erfolg und wird mit Sicherheit auch im nächsten Schuljahr wieder stattfinden.

Hypolauf am 12.05.2017: Super Wetter, super Stimmung, super Ergebnisse!



Die FOS/BOS Aschaffenburg, bereits zum achten Mal in Folge am Start, war in diesem Jahr mit 35 Läuferinnen und Läufern vertreten. Die Schule stellte somit die zweitmeisten Teilnehmer in der Kategorie Institutionen. Nach dem Sieg im letzten Jahr war die Freude über die Laufbegeisterung an der Schule wieder riesengroß. Die Vorbereitung auf den sportlichen Wettkampf fand im Rahmen des wöchentlichen Lauftreffs statt. Auf neuer Streckenführung schlug sich das Laufteam der Schule hervorragend. Zum Abschluss ließen die Sportler den Renntag bei einem gemütlichen Essen schön ausklingen. Ein herzlicher Dank geht nochmals an die SMV, die für die Schülerinnen und Schüler die Startgebühr und die Kosten für die T- Shirts übernommen hat.
Bei Wind und Wetter unterwegs...



Kälte und Schneetreiben waren kein Hindernis für die Radtour einiger Lehrer unserer Schule in den Osterferien. Mit dem Zug ging es über Hanau nach Niddatal. Dort begann die Radtour bei niedrigen Temperaturen aber sonnigem Himmel. Entlang der Nidda ging es flussaufwärts Richtung Schotten. Ziel der Radtour war die zweithöchste Erhebung in der Vogelsbergregion, der Hoherodskopf (768m). Die Auffahrt zum Hoherodskopf wurde am Ende von heftigem Schneetreiben und Schneefall begleitet. Bei der "Gipfel"-Ankunft an der Traufsteinhütte lagen 5cm Schnee! Nach kurzer Rast in einem Restaurant schien aber wieder die Sonne, so dass die Abfahrt bei Sonnenschein stattfinden konnte. Nach der Übernachtung in Nidda fuhren die Radfahrer am darauffolgenden Tag bei schönstem Wetter und bester Laune über den Limes-Radweg zurück nach Aschaffenburg. Die Radfahrtruppe hofft, dass ihr der geschätzte Kollege Jochen Schwitulla trotz seiner Pensionierung am Schuljahresende auch in den nächsten Jahren treu bleiben wird.
Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl

Am Freitag, den 07.04.2017, veranstaltete die FOS/BOS Aschaffenburg anlässlich der kommenden Bundestagswahl 2017 eine Informationsveranstaltung über die Programme und Ziele der derzeit im Landtag vertretenen Parteien. Die Lehrkräfte Sabrina Berberich, Christopher Fahn, Sylvia Münch und Barbara Ritter sowie Schüler der Klasse 11f hatten die Idee zu dieser Veranstaltung. Zu Beginn stellte Tim Sandt (12H) den rund 200 anwesenden Gästen sein sozialpolitisches Projekt "Sandt hakt nach" vor. Hierbei handelt es sich um eine Interviewreihe, in welcher der Schüler die letzten drei Jahre rund 30 verschiedene Politiker und Prominente zu politischen und gesellschaftlichen Themen befragt hat, um in jungen Menschen das Interesse an der Politik zu wecken.

Anschließend stellte eine elfte Klasse der FOS/BOS ihr Kurzvideo zur politischen Partizipation in einer pluralistischen Gesellschaft vor und machte hierbei die Unterschiede zwischen einer Demokratie und einer Diktatur deutlich.

Nach den Beiträgen der einzelnen Schüler fand der eigentliche Höhepunkt der Veranstaltung statt, nämlich eine Podiumsdiskussion zwischen den anwesenden Gästen Andrea Lindholz (CSU, Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises 247), Alexander Mosca-Spatz (Bundestagskandidat der SPD), Niklas Wagener (Grünen-Kandidat), Hans-Jürgen Fahn (Freie Wähler, MdL) sowie Tanja Wolf (Politikwissenschaftlerin der Universität Würzburg). Bei dieser Diskussion konnten die Schülerinnen und Schüler ihre vorbereiteten Fragen zu verschiedenen Politikbereichen stellen. Moderiert wurde die Diskussion von Christoph Vollenweider, einem ehemaligen Schüler der FOS/BOS Aschaffenburg.

Debattiert wurde über die Themen Metropolregion Rhein-Main, Bildung, Umwelt und Sicherheit. Besonders kontrovers wurde hierbei über die befristete Beschäftigung von Lehrern und der damit verbundenen sozialen Ungerechtigkeit diskutiert, wobei der grüne Spitzenkandidat Wagener die amtierende Bundestagskandidatin Lindholz und ihre in Bayern und im Bund regierende Partei scharf kritisierte. Frau Lindholz wich dem Vorwurf jedoch geschickt aus und machte auf das Grundgesetz und die bestehenden Regularien aufmerksam.

Des Weiteren wurden wichtige und für Schüler interessante Fragen, unter anderem die Anbindung unserer Region an das Rhein-Main-Gebiet mit öffentlichen Verkehrsmitteln und die daraus resultierenden Chancen auf gute Arbeitsplätze und Perspektiven im säteren Berufsleben diskutiert.

Die Runde endete mit dem Thema Migration, bei dem die Kandidaten von SPD, Grünen und Freie Wähler die Abschiebungen nach Afghanistan in Bayern scharf kritisierten. Die betroffene Bundestagsabgeordnete Lindholz konterte jedoch mit dem Argument, dass es das SPD-geführte Auswärtige Amt unter Führung Sigmar Gabriels war, welches einige Regionen Afghanistans als sichere Herkunftsgebiete einstufte.

Als kleines Dankeschön an die anwesenden Gäste stellten die Podiumsteilnehmer Informationsmaterial über den deutschen Bundestag zur Verfügung und anschließend wurden die Schülerinnen und Schüler in ihre wohlverdienten Ferien entlassen.

(Christopher Buller & Tim Sandt, 12HW)

Wir bekennen Farbe! Und was machst Du?
Dritter Integrationscup der FOS/BOS Aschaffenburg



Am 14. März 2017 fand die dritte Auflage des Fußball-Benefizturniers zu Gunsten junger Asylbewerber in der Schönberghalle in Aschaffenburg statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der FOS/BOS Aschaffenburg. Bürgermeisterin Frau Jessica Euler und Schulleiter Herr Leif Mirring begrüßten acht Mannschaften aus unserer Region. Neben dem Dalberg-, Kronberg-, Hanns-Seidel- und Dessauer-Gymnasium waren in diesem Jahr auch die Beruflichen Oberschulen stark vertreten. Neben den Gastgeberteams der FOS/BOS Aschaffenburg verstärkten die Mannschaften der FOS/BOS Marktheidenfeld und der FOS/BOS Obernburg das Teilnehmerfeld. Den Sieg errangen erneut die Kicker des Hanns-Seidel-Gymnasiums. Besonders erfreulich war, dass Spendengelder in Höhe von insgesamt 312 Euro eingenommen wurden. Dieser Erlös ging, wie bereits in den vergangenen Jahren, an FAiA (Freizeitangebote für junge Asylbewerber in Aschaffenburg).


Weihnachtsaktion 2016

Auch in diesem Schuljahr organisierte die SMV der FOS/BOS Aschaffenburg eine Spendenaktion für bedürftige Familien. Insgesamt 60 Pakete sammelten die Klassen für die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" des Johanniter e.V.
Vielen Dank für die große Spendenbereitschaft!


Nachdem unsere AG Integration "Gelebtes Miteinander an der FOSBOS Aschaffenburg" bereits im April 2016 für ihre vorbildliche Integrationsarbeit mit dem Aschaffenburger Integrationspreis ausgezeichnet wurde, erhielt sie nun auf unterfränkischer Ebene den zweiten Preis. Die Preisverleihung fand in Würzburg statt.
Herzlichen Glückwunsch für die tolle Leistung!
VIBOS - Virtuelle Berufsoberschule Bayern


Unseren Schülern steht neben ihrem Account zum Besuch der Bibliothek der VIBOS nun auch ein Lernvideo zum Einrichten der Seite zur Verfügung. Frohes Arbeiten!!
In diesem Schuljahr ist mit Frau StRin Schöne erstmals eine Schulpsychologin bei uns im Kollegium integriert. Weitergehende Informationen finden Sie unter Beratung.
Das Kollegium der Staatlichen Fach- und Berufsoberschule trauert um seinen ehemaligen Schulleiter

Gottfried Jahrsdörfer.


Von der offiziellen Gründung der Fachoberschule Aschaffenburg im September 1970 bis zum Februar 1982 leitete er die Geschicke der Schule.
Projektwoche Flucht und Asyl
15. bis 19.2.2016



Herzlichen Dank sagen wir Herrn Peter Sommer, Klasse 12g der FOS-Wirtschaft im Schuljahr 2015/2016, für die aufwändige Dokumentation der Projektwoche und für die Erstellung des Films.
Hypolauf 2016


Auch in diesem Jahr war die FOSBOS wieder mit einem Team aus Schülern, Lehrern und Schulleiter beim Hypo-Lauf am Start...
... und zeigte von Beginn an vollen Einsatz.
Auf der grünen Insel
Dublin-Fahrt der FOSBOS Englischlehrer


Lehrer, so die landläufige Meinung, frönen in den Ferien dem Müßiggang oder - auch das wird manchmal vermutet - nutzen die unterrichtsfreie Zeit, um ihren Unterricht aufzuarbeiten und die Arbeiten ihrer Schüler zu korrigieren. Als Lehrkraft kann man aber auch das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. So dachten die Kolleginnen und Kollegen der Fachschaft Englisch an der FOSBOS Aschaffenburg und brachen gut gestimmt in der zweiten Woche der Pfingstferien zu einer schulinternen Fortbildung nach Dublin, der Hauptstadt der Republik Irland, auf.

Die Erwartungen an diese Reise waren groß und wurden, wie sich schnell herausstellte, voll erfüllt, da wir zahlreiche gewinnbringende Eindrücke sammeln konnten. Neben Führungen zu markanten historischen Orten in der Innenstadt sowie durch das renommierte Trinity College besichtigten wir das irische Parlament, wo wir über dessen Geschichte und Arbeitsweise informiert wurden. Das kulturelle Highlight war sicherlich der Besuch einer Inszenierung der Tragödie "Othello" von William Shakespeare im Abbey Theatre, dem irischen Nationaltheater, das wir vor der Aufführung backstage erkunden durften.

Aus schulischer Sicht bereicherte uns der Besuch an der Sutton Park School, wo wir einen Vormittag dem Unterricht beiwohnen und uns mit irischen Kollegen austauschen konnten. Die entstandenen Kontakte sollen in der Zukunft vertieft und ausgebaut werden.

In Verbindung mit verschiedenen kulinarischen Exkursionen, die uns in traditionelle Pubs oder zu Jamie Olivers Italian Restaurant führten, ergab sich eine sehr vielfältige Woche, die nicht nur neue Erfahrungen gebracht, sondern uns auch als Team gestärkt hat. Nach Edinburgh (2013) und Dublin in diesem Jahr stellt sich schon jetzt die Frage: Und wo fahren wir als Nächstes hin? Die Antwort bleibt vorerst offen, dass wir uns aber wieder auf den Weg machen werden, das steht fest.

A.E.

Worte und Taten

Projektwoche zum Thema Flucht und Asyl an der FOSBOS Aschaffenburg


Die Ankunft vieler Menschen aus weiten Teilen der Welt, die in Deutschland Zuflucht suchen, war bereits im letzten Schuljahr an der FOSBOS Aschaffenburg ein wichtiges Thema. Eine steigende Zahl junger Asylsuchender wird seit Herbst 2014 an der Berufsschule I in Aschaffenburg unterrichtet und um unsere Kollegen dort in ihrem Bemühen zu unterstützen, ergaben sich durch gemeinsame Sportaktivtäten erste konkrete Formen der Zusammenarbeit. Spätestens im Sommer 2015 hat sich die Situation bekanntermaßen enorm verschärft, der Begriff der Flüchtlingskrise bestimmt seither die mediale Berichterstattung. Die Überzeugung, dass man eine Krise aber auch als Chance begreifen kann, war Grund genug für alle Beteiligten an der FOSBOS, das bestehende Engagement auszuweiten. Bereits zu Beginn dieses Schuljahres begann daher die Planung für eine Projektwoche zum Thema Flucht und Asyl, die nun vom 15. - 19.02.2016 an unserer Schule stattfand. Alle Klassen der Schule erhielten die Möglichkeit Projekte zu realisieren, an Workshops teilzunehmen oder Seminare zu dieser Thematik zu besuchen. Gleichzeitig bestand für Kollegen an der Berufsschule die Möglichkeit, mit ihren Schützlingen an den verschiedenen Programmpunkten teilzunehmen, was auch rege genutzt wurde. Was war los an der FOSBOS? Im Folgenden ein Auszug aus dem reichhaltigen Angebot.

Auftakt und erstes Highlight der Woche war die Eröffnung der Ausstellung "Asyl ist ein Menschenrecht" durch Björn Wortmann vom DGB. Erweitert wurden seine Ausführungen zur aktuellen Flüchtlingssituation in Unterfranken durch einen Vortrag des bayerischen Justizministers, Prof. Dr. Winfried Bausback (CSU). In sehr eindringlichen und freien Worten vermittelte er den anwesenden Schülerinnen und Schülern, mit welchen komplexen Anforderungen Politik und Justiz im Freistaat durch die Ankunft einer derart großen Zahl von Hilfesuchenden konfrontiert ist. Dabei betonte er nachdrücklich die großen Verdienste freiwilliger Helfer und beantwortete im Anschluss zahlreiche Fragen aus dem Publikum.

Am 17.02.2016 fand schließlich an der FOSBOS Aschaffenburg ein Projekttag mit einer enormen Bandbreite an Aktivitäten für alle Klassen statt. Schon die angebotenen Informationsveranstaltungen wurden mit großem Interesse verfolgt.

Zuerst wurde im Mehrzweckraum ein Vortrag vom Bürgermeister Jürgen Herzing (SPD) angeboten, der den Schülern ein sehr detailliertes Bild der Aschaffenburger Flüchtlingspolitik liefern konnte. Des Weiteren informierte er die Schüler über die Notunterkunft in Schweinheim in der Erbighalle. Der nachfolgende Überblick von Bürgermeisterin Jessica Euler (CSU), die besonders auf das Bemühen Aschaffenburgs einging, was die Integration von Flüchtlingen anbelangt, stieß ebenfalls auf große Resonanz verfolgt. Abschließend wurde es dann sehr konkret, was die zukünftige Situation an der FOSBOS angeht: der Direktor der Berufsschule I, Reinhard Schönweiß, berichtete von den Erfahrungen bei der Beschulung von Asylsuchenden, die einen immer größeren Raum einnimmt. Seine Worte waren besonders interessant für die Schüler und Lehrer der FOSBOS, da ab dem zweiten Schulhalbjahr an unserer Schule ebenfalls eine Integrationsklasse unterrichtet wird.

Die Worte wurden aber auch durch viel Praktisches ergänzt: Bowling und Frühstück gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus den Integrationsklassen, Kinoseminare im Casino, ein interkulturelles Schachturnier, eine Exkursion zur Gemeinschaftsunterkunft in Aschaffenburg, die Workshops "Menschenrechte" und "Interkulturelles Training" sowie Vorträge von SEFRA und der Caritas. Zum Abschluss des Tages gab es dann noch ein ganz besonderes Schmankerl: In der Küche der VHS dampfte und zischte es nicht schlecht, während junge Frauen aus dem Iran mit Schülerinnen und Schülern ein internationales Crossover-Menu auf die Tafel zauberten.

Neben dem Angenehmen wurden aber auch Problemfelder nicht ausgespart. Am Donnerstag, dem 18.02.2016, war der Islamwissenschaftlicher Alexander Schmidt auf Einladung der Fachschaft Religion zu Gast. Herr Schmidt promoviert derzeit bei dem renommierten islamischen Theologen Prof. Khorchide an der Universität Münster. In zwei lebhaften Vorträgen gab er Schülern und Lehrern einen Einblick in die moderne islamische Theologie. Er ging dabei auch auf die äußerst problematische salafistische Bewegung innerhalb der muslimischen Welt ein.

Den Abschluss der Woche bildete - neben zahlreichen Präsentationen von Projektergebnissen am Vormittag - das zum zweiten Mal ausgetragene Fußball-Benefizturnier in der Turnhalle der Schönbergschule. Bürgermeisterin Jessica Euler und Schulleiter Leif Mirring begrüßten wie im vergangenen Jahr acht Mannschaften von Schulen aus der Region, die sich einen heißen Fight um den Integrations-Cup 2016 lieferten. Den Sieg errangen die Kicker des Hanns-Seidel-Gymnasiums, die die Jungs der FOSBOS Aschaffenburg in einem spannenden Finale knapp besiegen konnten. Den dritten Platz belegte eine Spielgemeinschaft aus Schülern der Integrationsklassen sowie der FOSBOS - und bewiesen damit eindrucksvoll: Integration kann gelingen.

Diese Erkenntnis ist gleichzeitig unser Fazit nach einer spannenden, vielseitigen Woche. Besonders erfreulich war zudem, dass an dem Turniertag Spendengelder in Höhe von insgesamt 600 Euro eingenommen werden konnten. Dieser Erlös wurde an FAiA (Freizeitangebote für junge Asylbewerber in Aschaffenburg) übergeben. Wir danken allen Vertretern aus Politik, Verwaltung und den öffentlichen Stellen, die uns unterstützt und unseren Horizont hinsichtlich der vielleicht anspruchsvollsten gesellschaftlichen Herausforderung unserer Zeit erweitert haben. Derart gerüstet, können wir sie meistern.

Kim-Alina Fischer (12g), Tobias Wissel, Alexander Elbert und Christopher Fahn

Weihnachtsaktion 2015 - Große Spendenbereitschaft der FOS/BOS Aschaffenburg

Auch in diesem Schuljahr organisierte die SMV der FOS/BOS Aschaffenburg Spendenaktionen für bedürftige Kinder, um ihnen zum Weihnachtsfest eine besondere Freude zu bereiten. Der Wunsch der Klassensprecherinnen und Klassensprecher war es, Kinder aus sozial schwachen Familien in der Region und Flüchtlingskinder aus der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Aschaffenburg gleichermaßen zu beschenken. Daher fiel die Wahl zunächst auf die Aktion "Leuchtende Kinderaugen", eine Kinderhilfsaktion, die über 2000 bedürftige Kinder und Jugendliche aus Aschaffenburg und Umgebung mit Spielsachen zu Weihnachten erfreut. Für diese konnten die Schülerinnen und Schüler der FOS/BOS mit ganzen zwei Autoladungen an gesammelten Geschenken einen aktiven Beitrag leisten.

Für die Gemeinschaftsunterkunft füllten die Klassen über 35 Weihnachtstüten. Wie schon in den vergangenen Schuljahren bewiesen die Schülerinnen und Schüler besondere Großzügigkeit, bedenkt man, dass der Inhalt sich aus dringend benötigten Alltagsgegenständen wie Schulsachen und Hygieneartikeln in einem Gesamtwert von insgesamt über 500 Euro zusammensetzt.

WIR SIND DIE NEUEN

Zu Beginn des Schuljahres 2015/16 hat - nach der Versetzung unserer ehemaligen Schulleiterin Frau Dr. Rehm in ihren wohlverdienten Ruhestand - die Schulleitung der Beruflichen Oberschule Aschaffenburg gewechselt.

Wir - das neue Team - möchten uns Ihnen hier gerne kurz vorstellen. Die Schulleitung bilden ab diesem Schuljahr Herr Leif Mirring, Herr Gunnar Mauß und Herr Anton Kaufmann, die in altbewährter Weise von den Verwaltungsangestellten Frau Beate Albert, Frau Ingrid Dorn, Frau Christine Pichura und Frau Reinhilde Wissel unterstützt werden.

In Zeiten knapper öffentlicher Kassen und drängender gesellschaftlicher Probleme haben wir uns bewusst gegen eine Einführungsveranstaltung und für eine Spende an das "Freizeitangebot für junge Asylbewerber" in Aschaffenburg entschieden, mit dem wir seit etwa einem Jahr eine Kooperation pflegen.

Schulleiterin Dr. Angelika Rehm verabschiedet sich von der FOS/BOS

Bei den Abschiedsreden kam es immer wieder zur Sprache: Gegenseitige Wertschätzung zeigen und ein Klima schaffen, in dem sich Lehrer wie Schüler gleichermaßen wohlfühlen können war ein wichtigstes Ziel in Angelika Rehms Berufsleben. Als Leiterin der staatlichen Fachoberschule und Berufsoberschule Aschaffenburg wurde mit dem Ende des Schuljahres 2014/2015 in den Ruhestand verabschiedet.

Doch richtig zur Ruhe setzen will sich die 65-jährige gebürtige Duisburgerin die nächste Zeit noch nicht. Ihr ehrenamtliches Engagement, beispielsweise als Bundesvorsitzende im Verband der Lehrer an Wirtschaftsschulen oder als Mitglied im Präsidium des Deutschen Lehrerverbands, wird sie noch einige Jahre mit Arbeit eindecken.

Als eine neue Herausforderung sieht Dr. Angelika Rehm ihren letzten dienstlichen Wechsel im Herbst 2008 von der Berufsschule Bamberg an die FOS/BOS in Aschaffenburg im Rückblick. Damals litt die Aschaffenburger Schule an Raummangel und war neben der Hauptstelle in der Pfaffengasse auf vier weit auseinanderliegende Außenstellen im Stadtgebiet verstreut. 2011 kam dann der ersehnte Umzug in den Neubau nach Damm. Richtig schön sei das Gebäude geworden, freut sich die Schulleiterin heute noch. Besonders der grüne Innenhof hat es ihr nach wie vor angetan.

Künftig kann sie das Schulhaus auch daheim betrachten, denn als Abschiedsgeschenk von "ihrer" Schule erhielt sie unter anderem eine kugelförmige Nachbildung des Schulhauses.

Rehms Nachfolger wird Leif Mirring, der sieben Jahre lang ihr Stellvertreter war. Für ihn rückt Gunnar Mauß als stellvertretender Schulleiter nach.

Integrationsprojekte im Austausch

Am Montag, den 06.07.2015, fand an der Beruflichen Oberschule Aschaffenburg ein Erfahrungsaustausch zum Thema "Schulen engagieren sich für Flüchtlinge" statt. Initiiert wurde das Treffen vom Initiativkreis "Menschenwürde für Flüchtlinge Aschaffenburg". Mehrere Projektgruppen aus verschiedenen Schulen berichteten über ihre Zusammenarbeit mit Asylbewerbern und gaben sich gegenseitig Anregungen für den Ausbau der jeweiligen Projekte. Denn auch zukünftig ist es Ziel, möglichst viele Schülerinnen und Schüler für ehrenamtliche Tätigkeiten zu sensibilisieren und durch verschiedene Aktivitäten aktive Integration zu betreiben. Anwesend waren Vertreter des Hanns-Seidel-Gymnasiums Hösbach, der Privaten Wirtschaftsschule Krauß Aschaffenburg, des Dalberg-Gymnasiums Aschaffenburg, des Hermann-Staudinger-Gymnasiums Erlenbach, des Karl-Ernst-Gymnasiums Amorbach, der Berufsschule I in Aschaffenburg sowie der Integrations-AG der FOS/BOS Aschaffenburg.

Am Ende der Gesprächsrunde, die von MdL Dr. Hans Jürgen Fahn, Sprecher des Initiativkreises, geleitet wurde, waren sich alle Teilnehmer einig: Die Schülerinnen und Schüler an den Schulen in unserer Region haben durch ihr Engagement bereits viel bewirkt und werden dies auch in der Zukunft fortsetzen. Es hat sich eindeutig gezeigt, dass sie durch die gemeinsamen Unternehmungen in den Bereichen Sport und Freizeit sowie die Unterstützung beim Erlernen der deutschen Sprache einen wesentlichen Beitrag für eine erfolgreiche Integration leisten können. Gerade die Hilfe bei Sprachproblemen soll noch stärker in den Mittelpunkt rücken. Im kommenden Schuljahr ist geplant, dass Schülerinnen und Schüler der oben genannten Schulen die Berufsschule I bei der Entwicklung eines Konzepts für gezielten Nachhilfeunterricht im Deutschen aktiv unterstützen werden.

AG Integration: Gelebtes Miteinander an der FOS/BOS Aschaffenburg zum Thema "Flucht und Asyl" - Nachlese

Beim Turnier konnte sich bei packenden Spielen die Mannschaft FOSBOS I durchsetzen. Herzlichen Glückwunsch zum Erfolg!!

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Beteiligten auf und neben dem Spielfeld für das zeitliche, ideelle und finanzielle Engagement.

AG Integration: Gelebtes Miteinander an der FOS/BOS Aschaffenburg zum Thema "Flucht und Asyl"

Wenn junge Flüchtlinge in Deutschland angelangt sind, haben sie meist einen weiten und beschwerlichen Weg hinter sich. Ihr bisheriges Leben ist auf sehr unsanfte Weise unterbrochen worden. Bildung und Ausbildung bieten eine große Chance auf Stabilisierung und auch auf soziale Kontakte. Immer noch bleiben Unsicherheiten wie die Angst vor Abschiebung bestehen, obwohl ein Großteil der Flüchtlinge auch einige Jahre in Aschaffenburg und nach der Anerkennung für immer in Deutschland bleiben. Schon die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 misst der Integration von Flüchtlingen einen erheblichen Wert bei. Das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen gelingt am besten, wenn Einheimische und Flüchtlingen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Wichtig ist dabei, dass auf gleicher Ebene kommuniziert wird. Und dies gelingt am besten bei gemeinsamen sportlichen Aktivitäten wie zum Beispiel beim Fußballspielen.

Im Schuljahr 2014/2015 wurde an der Beruflichen Oberschule Aschaffenburg (FOS/BOS Aschaffenburg) die Arbeitsgruppe (AG) "Integration" gegründet. Die Idee dieser ist es, die Flüchtlinge in Aschaffenburg durch gemeinschaftliche Aktivitäten aktiv und nachhaltig zu fördern, was bei den deutschen Schülern ähnliche positive Wirkungen hinterlässt und auf beiden Seiten die sozialen Kompetenzen verbessert.

Unterstützt werden die Teilnehmer durch den Initiativkreis "Menschenwürde für Flüchtlinge Aschaffenburg". Dieser Initiativkreis besteht seit Mai 2011, unterstützt die Flüchtlinge vor Ort (u.a. regelmäßige Sprechstunden in der Gemeinschaftsunterkunft, Durchführung von Gemeinschaftsveranstaltungen wie z.B. das Sommerfest) und erhielt bereits 2013 den Integrationspreis der Stadt Aschaffenburg. Um die Teilnehmer der AG auf die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen aus der GU vorzubereiten, fand zu Beginn ein Workshop zu dem Thema "Flucht und Asyl" statt. In diesem wurden wichtige Begrifflichkeiten wie "Residenzpflicht" oder "Duldung" thematisiert und diskutiert. Auch erhielten die Teilnehmer durch die Referentin, Esther Seibert (Sprecherin des Initiativkreises für Flüchtlinge in Aschaffenburg), interessante Einblicke in den Alltag eines Flüchtlings. Am Ende des Workshops wurden Ideen gesammelt, welche gemeinsamen Aktivitäten dieses Schuljahr geplant sind, wie z. B. gemeinsame Koch- und Spieleabende oder auch eine Stadtrally. Hauptaugenmerk ist das geplante Fußballbenefizturnier zu Gunsten der Gemeinschaftsunterkunft (GU) für Flüchtlinge. Das Turnier findet am 17. März 2015 ab 14.30 Uhr in der Schönberghalle in Aschaffenburg statt. Hier nehmen verschiedene Schulen aus Aschaffenburg und Umgebung teil. Eine dieser Mannschaften besteht aus jungen Flüchtlingen, die aus dem Raum Aschaffenburg kommen. Die Erlöse aus dem Kuchen- und Getränkeverkauf am Turniertag und eine Spende in Höhe von 500 Euro durch die FOS/BOS Aschaffenburg soll der GU zu Gute kommen. Da die Flüchtlinge ein eigenes Team stellen, wird dieses im Rahmen eines wöchentlichen Trainings auf das Event vorbereitet. Bereits seit Ende Januar wir jeden Freitag ab 14 Uhr fleißig trainiert, was auch riesig Spaß macht. Zusammen mit dem Team der FOS/BOS werden gemeinsame Trainingseinheiten absolviert und somit ein Beitrag für aktive Integration geleistet. Das geplante Fußballturnier soll ein erster Baustein und ein Einstieg in weitere gemeinsame Schulprojekte von jungen Flüchtlingen und Schülern aus Bayern sein. Diese gemeinsamen Aktivitäten bringen beiden Seiten erhebliche Zugewinne und können als Win-Win-Projekte mit großer Nachhaltigkeit bezeichnet werden. Es ist geplant, dieses Fußballturnier als jährliche Dauereinrichtung zu installieren und auch in Zusammenarbeit mit dem Initiativkreis "Menschenwürde für Flüchtlinge Aschaffenburg" weitere Schulen für gemeinsame Projekte mit den Flüchtlingen zu gewinnen. Das Projekt der FOS/BOS soll also eine Multiplikatorwirkungen zur Folge haben und bei der Fortführung des Fußballturniers neben dem Raum Aschaffenburg auch den Landkreis Miltenberg einbeziehen.

Alle Jahre wieder an der FOSBOS

Wie jedes Jahr kämpfen die Klassen der FOSBOS Aschaffenburg zum Jahresausklang in der Schönbergturnhalle nicht um Notenpunkte, sondern um Punkte beim Volleyball. Mehr als die Hälfte aller Klassen nahm am Turnier 2014 teil. Ein besonderer Glückwunsch gilt der Klasse 12bT (FOS), die sich im Finale der Schülermannschften gegen die 12aT (FOS) durchgesetzt hat und mit der Lehrermannschaft drei spannende Schlusssätze spielte.

Große Spendenbereitschaft an der FOS/BOS

Auch dieses Jahr wurden in vielen Schulen wieder Geschenkpäckchen für die Aktion des Johanniter E.V. "Weihnachten im Schuhkarton" gesammelt, so auch an der FOS/BOS Aschaffenburg. Dort gelang es, dass in 33 Klassen über fünfzig Pakete abgegeben wurden - ein Ergebnis, das die Bemühungen der letzten Jahre weit übertroffen hat. Darüber zeigten sich die Schulleitung sowie die SMV äußerst erfreut, da sie nicht nur von den hohen Paketstapeln überrascht war, sondern ebenso glücklich, dass sich so viele Schüler dazu bereit erklärt haben, bei dieser wohltätigen Aktion mitzuwirken, um bedürftigen Menschen eine Weihnachtsfreude zu bereiten. Für ganze sechs Pakete möchte sich die SMV ganz besonders herzlich bei der Klasse 11mS bedanken. Dieser herausragende Einsatz wird durch eine leckere festliche Überraschung belohnt.

Auf dem Foto die gut gelaunte SMV von links: Michael Lenski 2. Schülersprecher FOS, Angela Rödler 1. Schülersprecherin BOS, Nicole Kunkel 1. Schülersprecherin FOS, Alexander Elbert Verbindungslehrer BOS, Mustafa Sadikoglu 2. Schülersprecher BOS, Christopher Fahn Verbindungslehrer FOS

Die Schönheit des Wortes - Autorenlesung an der FOS/BOS Aschaffenburg



Anlässlich des Bundesweiten Vorlesetages am 21.11.2014 stellten zwei lokale Autorinnen ihre Romane vor.

In Zeiten, die durch digitale, meist audiovisuelle Medien dominiert werden, ist es eine vorrangige Aufgabe der schulischen Bildung, junge Menschen für das Lesen zu motivieren. Im Rahmen des "Bundesweiten Vorlesetages" am 21.11.2014 erhielt die Berufliche Oberschule Aschaffenburg (FOS/BOS) eine besondere Gelegenheit, dieser Zielsetzung nachzukommen, da zwei Autorinnen aus der Region bereit waren, aus ihren Büchern vorzulesen.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Schulleiterin, Frau Dr. Angelika Rehm, machte Christiane Wagner den Auftakt. Unter dem Pseudonym Christie Ann Kaiser hat die diplomierte Übersetzerin ein Werk mit dem Titel "Der Bastard von Leven" veröffentlicht. Dieser Roman stellt den ersten Band der Reihe "Die Kämpen Cellingrails" dar, eine Fortsetzung, "Die Feuerhexe von Madran", wird in Kürze erscheinen. Wie die Titel bereits andeuten, bewegt sich Kaiser im Feld der fantastischen Literatur. Sie erschafft in ihren Texten eine eindrucksvolle Welt voller Mystik und Zauberkraft, deren Lebendigkeit einen Gegenentwurf zu unserer oftmals emotionslos-technisierten Gegenwart ermöglicht. Damit gelang es ihr wie von selbst, die Zuhörer in ihren Bann ziehen.

Konsequent der Realität zugewandt ist demgegenüber die zweite Literatin, Zoe Ann Tu. Nach dem Abschluss ihres Studiums war sie für internationale Großkonzerne und mittelständische Betriebe tätig, bis sie vor zwei Jahren beschloss, sich neuen Aufgaben zu stellen. Seither arbeitet sie als selbständige Beraterin und Kolumnistin. Ihr Roman "Schwungfeder" erzält aus den Lebensgeschichten zweier junger Frauen namens Fei Yu und Jessica, die nur zufällig aufeinander treffen, deren Schicksale jedoch auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben sind. Beide Protagonistinnen verbinden ihre chinesischen Wurzeln, sie sind aber unter völlig unterschiedlichen Bedingungen sozialisiert - Jessica ist in Europa aufgewachsen, Fei Yu in der chinesischen Provinz. Die sich entspinnende Geschichte ermöglicht präzise, kontrastierende Einblicke in zwei Kulturen, die trotz aller Unterschiedlichkeit im Zuge der Globalisierung aufeinander treffen, was einen nachhaltigen Eindruck bei den Schülerinnen und Schülern hinterließ. Von besonderem Interesse war anschließend die Frage, wie man es überhaupt schafft, ein Buch zu veröffentlichen, so dass die Herausforderungen und Problemfelder des heutigen Buchmarktes konkret fassbar wurden. Fazit: Die Schülerinnen und Schüler sind für die Schönheit des geschriebenen Wortes zu begeistern - besonders, wenn es so charmant vorgetragen wird.

Alexander Elbert



Erneute Titelverteidigung beim Drachenbootrennen 2014




Dem schlagkräftigen Team der FOSBOS Dragons I gelang es am 6.7.2014 den Titel im Drachenbootrennen Schulcup des SSKC Poseidon Aschaffenburg zu verteidigen. In einem spannenden Finale konnte die Mannschaft des Kronberg-Gymnasiums knapp geschlagen werden.


Theater an der FOS
Aufführung des Bühnenstücks
Eros und Psyche
von Klaus Jerofke

Samstag, 5. Juli und Montag, 7. Juli,
jeweils um 19.30 Uhr im Foyer unserer Schule,
Ottostraße 1
63741 Aschaffenburg

Eintritt: 7,00 Euro bzw. 5,00 Euro (ermäßigt)

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt





Spielzeuglogistik - von 3D-Tetris und fahrenden Kartons


Für die meisten Schüler dürfte die folgende Situation nicht fremd sein: Der Lehrer schreibt im Mathematikunterricht irgendwelche Formeln, Rechenschritte oder Beweise an die Tafel, man selbst versteht aber mal wieder nur Bahnhof. "Wozu brauche ich das später einmal?", fragt sich der ein oder andere verzweifelte Schüler dann wohl des Öfteren.

Eine mögliche Antwort lautet: In der Logistik und Produktionstechnik! Davon überzeugen konnten sich am 28.02.2014 alle Schüler der Klassen 12 FOS Technik, 12 BOS Technik sowie die Schüler der 13. Jahrgangsstufe. Alle freuten sich an diesem Tag, den ehemaligen Schüler Peter Hasenstab erneut in seiner früheren Schule begrüßen zu dürfen.

Nach seinem erfolgreichen Abschluss an der FOS im Jahr 2006 begann Hasenstab das Bachelorstudium der angewandten Mathematik an der TU Darmstadt, wechselte dann an die Humboldt Universität nach Berlin, an der er sein Masterstudium im Fach Wirtschaftsinformatik beendete. Seine Abschlussarbeit schrieb er in Zusammenarbeit mit seinem späteren und jetzigen Arbeitsgeber, dem Kinderspielzeugunternehmen "my Toys". Thematisch geht es in der Arbeit um die Lösung eines logistischen Problems.

Wie man sich leicht vorstellen kann, gehen pro Tag viele tausend Warenbestellungen bei dem deutschlandweit agierenden Unternehmen ein. Es stellte sich nun die Frage, wie die angeforderten Artikel so verpackt werden können, dass in den Kartons nicht unnötig viel Platz verbraucht wird. Denn ein ineffizienter Einsatz von Verpackungsmaterial führt natürlich zu einer Verschwendung von wertvollen Ressourcen und zu höheren Kosten für das Unternehmen. Die Aufgabe Hasenstabs war es nun, einen Algorithmus zu finden, so dass die einzelnen Artikel in der optimalen Reihenfolge und mit möglichst wenig Platzverschwendung in den Karton gepackt werden können. Das auf den ersten Blick recht einfach anmutende Problem entpuppte sich bald als mathematisch hochkomplex. Die Lösung erfolgte mit anspruchsvollen mathematischen Methoden, vor allem mit denen der linearen Algebra (Vektoren und Matrizenrechnung). Herr Hasenstab erläuterte aber weiter, dass ein optimiertes mathematisches Problem selten 1:1 auf die Realität anwendbar ist. Die manuelle Abwicklung der Arbeiter im Lager musste zusätzlich in den Lösungsansätzen berücksichtigt werden. Um einen besseren Einblick in den Arbeitsalltag der Lagerarbeiter zu bekommen, stellte er sich sogar selbst für einige Tage an das Fließband!

Nach einigen arbeitsintensiven Monaten konnte die Produktion im Endergebnis aber stärker automatisiert werden, wodurch zum Beispiel die Fehlerhäufigkeit um ein Vielfaches gesenkt werden konnte. Nicht zuletzt brachte die Optimierung auch für die beschäftigten Mitarbeiter eine Erleichterung, konnte doch der Anteil an Zeitarbeit deutlich zu Gunsten von festen Anstellungen reduziert werden.

Mittlerweile arbeitet Herr Hasenstab zusammen mit einem interdisziplinären Team von BWLern, Wirtschaftsingenieuren und Mathematikern schon wieder an einem neuen, noch größerem Projekt. Die Mathematik spielt dabei natürlich erneut eine nicht unwesentliche Rolle!

Allgemein vermittelte der Vortrag den Schülern einen sehr guten Überblick in die Vielfalt der mathematischen Anwendungen im Berufsleben. Zudem bleibt die Hoffnung, dass diese Erkenntnis in zukünftigen Mathematikstunden zu ein paar weniger verzweifelnden Schülern führt.

von Jonathan Simon, Klasse 13WW





Weihnachtsaktion im Schuljahr 2013/14


Auch in diesem Jahr haben die Klassen wieder fleißig Lebensmittel, Malstifte usw. für bedürftige Familien gesammelt und sie in Kartons verpackt und bei der SMV abgegeben. Die Pakete kamen der Johanniter-Hilfsaktion "Weihnachtstruck" zugute.

Die SMV möchte sich für die Spenden herzlich bedanken!



Das Kollegium der Staatlichen Fach- und Berufsoberschule trauert um seinen ehemaligen Kollegen

Henning Görs.


Wir werden ihn stets als geschätzten Kollegen und Pädagogen in bester Erinnerung behalten.



Titelverteidigung beim Drachenbootrennen 2013

Dem schlagkräftigen Team FOS/BOS Dragons II gelang es am 7.7.2013 den Titel im Drachenbootrennen Schulcup des SSKC Poseidon Aschaffenburg zu verteidigen. Mit Bestzeit wurde in einem spannenden und knappen Finale die Mannschaft des Friedrich-Dessauer Gymnasiums geschlagen.



Theater an der FOS
Aufführung des Bühnenstücks
Dr. Jekyll und Mr. Hyde
Bearbeitung der gleichnamigen Novelle des englischsprachigen Autors Robert Louis Stevenson durch B. K. Jerofke

Samstag, 13. Juli und Mittwoch, 17. Juli, jeweils um 19.30 Uhr im Foyer unserer Schule, Ottostraße 1
63741 Aschaffenburg

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt





Schuhkarton-Aktion 2012


In der Adventszeit haben die Schüler der FOSBOS kräftig Schuhkartons gesammelt. Diese wurden mit Lebensmitteln und Spielsachen für bedürftige Familien in Rumänien gefüllt.

Die SMV möchte sich für die Spenden herzlich bedanken!
Tod der Tyrannin!
Die Theatergruppe der Beruflichen Oberschule Aschaffenburg übt mit dem Stück "Bürgen schafft! Ein Stück Schiller" Kritik am Kapitalismus


"Zu Dionys dem Tyrannen schlich Damon, den Dolch im Gewande", so beginnt die von Friedrich Schiller im Jahre 1798 verfasste Ballade "Die Bürgschaft" mit der sich das Theaterstück "Bürgen schafft!" (Schiller/Frankl) humorvoll-kritisch auseinandersetzt. Die Theatergruppe, bestehend aus Schülerinnen und Schülern der 11. und 12. Jahrgangsstufe präsentierte es unter der Leitung von Joachim Gödert mit erkennbarer Spielfreude und herausragendem Zusammenspiel und setzte dabei nicht nur die vorgegebenen Rollen gekonnt in Szene, sondern baute nebenbei noch die Kulissen um und begeisterte mit gekonntem Wortwitz, schicken Kostümen (die Tyrannin trägt Prada!), Adaptionen aktueller Filmkulissen und originellen Regieeinfällen das Publikum im gut gefüllten Foyer der Beruflichen Oberschule (FOS/BOS) am Dämmer Steg. Die Vertrautheit, mit der die sehr talentierten Schauspielerinnen und Schauspieler auf der Bühne miteinander agierten, war für den Zuschauer gut spürbar, ihre souveräne Textkenntnis beeindruckte...
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Mathematik als Ausgangspunkt für technische Spezialisierung

Am 20. März 2012, kurz vor dem Abitur, als es auf zum Schlussspurt unserer außerordentlichen Schulkarriere ging, bekamen die 12. und 13. Klassen des technischen Zweiges unserer Schule einen zusätzlichen Motivationsschub durch den Vortrag eines ehemaligen Schülers der BOS Aschaffenburg. Thomas Kroth, mittlerweile wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit in Darmstadt, absolvierte vor genau 10 Jahren die Fachhochschulreifeprüfung an unserer Schule. Der Mathematiker konnte den Schülern nicht nur illustrativ Einblicke in sein Tätigkeitsfeld anhand von niveaugerechten Beispielen geben, sondern vor allem aufzeigen, was mit dem erworbenen Schulabschluss in naher Zukunft alles erwägenswert ist. Hier wurden die perspektivischen Vorzüge eines Grundlagenstudiums, speziell der Mathematik, beleuchtet und die Schüler bekamen exklusive Tipps für ein zukünftiges Studium. Aufgrund der vergleichbaren Leidenswege der Zuhörer und des Fachmanns klangen die dargelegten Möglichkeiten um so greifbarer und realistischer. Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass der Vortrag von Herrn Kroth in lockerer Atmosphäre anschaulich die Vorzüge eines technischen Studiengangs beschrieben und möglicherweise dem ein oder anderen Schüler die Angst genommen hat, solch einen Werdegang einzuschlagen. Auf diesem Weg nochmals ein herzliches Dankeschön an Herrn Kroth, der sich für die auf Technik spezialisierten Schüler unserer Schule Zeit genommen hat.

Lorenz Schimetka, 13T

5 Minuten höchste Konzentration im Mathematikunterricht, die früher vom Tafeldienst gestört wurden

Transferfaktoren von Uran

Das neue Schuljahr 2011/2012 wird an der FOS/BOS ohne die allseits geschätzte Biologie- und Chemielehrerin Frau Anneliese Hofmann beginnen.

Aus diesem Anlass hielt ihr ehemaliger Schüler, Herr Dr. Andreas Brand, am 21. Juli 2011 einen wissenschaftlichen Vortrag vor Lehrern und Schülern der FOS/BOS mit dem Titel "Bestimmung von Transferfaktoren von Uran aus natürlich belasteten Böden".

Auch Nichtchemiker konnten sich mit der Kurzvorlesung über die Folgen des Uranabbaus auf die Agrarwirtschaft informieren. Dr. Brand, dessen Promotion von diesem Thema handelt, stellte dem Publikum den Weg von einer Problemstellung bis zu den wissenschaftlichen Ergebnissen vor. Laien erfuhren aber auch interessante Nebeninformationen, wie die, dass Uran früher als Farbstoff verwendet wurde. Am Ende stand die Feststellung, dass auf dem Gebiet der Zwickauer Mulde im heutigen Sachsen die Belastung durch Radioaktivität auf den agrarwirtschaftlich genutzten Flächen weniger stark ausfällt als auf den brachliegenden. Dies ist besonders angesichts der Renaturierung der von der ehemaligen DDR genutzten Uran-Halden von Bedeutung. Frau Hofmann zeigte sich hocherfreut über die Ehrung und über die Kompetenz ihres ehemaligen Schülers, der für dieses Ereignis extra einige hundert Kilometer weit angereist war.

StRin Nanette Hofmann


Besuch des Tages der Mathematik im November 2010

Auch in diesem Schuljahr besuchten am 06.11.2010 wieder einige Schüler der Beruflichen Oberschule Aschaffenburg den Tag der Mathematik an der Universität Würzburg. Nach der Begrüßung stellte Herr Prof. Dr. Tom Fischer sein Fachgebiet Finanzmathematik vor. Es ging dabei um Aspekte der deterministischen und stochastischen Finanzmathematik.

Die theoretische Mathematik wurde von Herrn Dr. Gunther Dirr in einem anspruchsvollen Vortrag präsentiert. Hierbei ging es um die Frage, ob man bei einem Schiebepuzzle nach einer Reihe von Verschiebungen zwangsläufig wieder zurück zum Ausgangsbild gelangt. Zur Beantwortung dieser mathematischen Frage benötigt man die Gruppentheorie, genauer gesagt die Permutationsgruppen und ihre Untergruppen (alternierende Gruppen). Danach standen noch zwei Fachvorträge zur Auswahl. Aus dem Bereich der mathematischen Physik referierte Prof. Dr. Oliver Roth zum Thema "Von der Mitternachtsformel zu schwarzen Löchern". Alternativ stellte Herr Prof. Dr. Alexander Wolff in einem Teaser das Institut für Informatik der Universität Würzburg dar. In dem abwechslungsreichen Vortrag ging es um Graphentheorie, die beispielsweise hinter U-Bahnplänen und dem T9-Wörterbuch eines Handys steckt.

Damit war die Reihe der Fachvorträge abgeschlossen und die Schüler konnten zum Schluss am Studienbasar Mathematik noch einen Einblick über die anderen Forschungsschwerpunkte an der mathematischen Fakultät der Universität Würzburg gewinnen.



Schüler der Beruflichen Oberschule Aschaffenburg vor einem Modell der Enneper-Minimalfläche - dem Wahrzeichen der mathematischen Fakultät der Universität Würzburg. Minimalflächen sind durch eine geschlossene Kurve begrenzte Flächen mit kleinstem Oberflächeninhalt.

StR Tobias Wissel